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am Staatstheater Kassel 2007  
 





Premiere am 15.11.07

Bo Vilhelm Olsson, genannt Bosse, ein neunjähriger Stockholmer Waisenjunge, der von seinen Pflegeeltern schlecht behandelt wird, sehnt sich nach seinem verschwundenen Vater. Ein Apfel und eine rätselhafte Postkarte sind die magischen Zeichen, die in Bosse die Überzeugung wecken, „dass es jemand in der Welt gibt, der mich lieb hat, der auf mich wartet“. Von einem Geist geleitet reist er schließlich ins Land der Ferne.
Dort trifft er seinen Vater, der hier König ist und der neun Jahre nach seinem Sohn gesucht hat. Aus Bosse wird Prinz Mio und zusammen mit seinem neuen Freund Jum-Jum befreit er das Reich des Vaters von Ritter Kato, dem bösen Herrscher des Landes Außerhalb. Am Ende der Geschichte können die Menschen und ihr Land erlöst werden. Aus der heillosen Welt entsteht wieder eine Welt der Ordnung.

Astrid Lindgren

MIO, MEIN MIO erschien 1954 in Schweden. Seine Schöpferin Astrid Lindgren wäre am 14. November 100 Jahre alt geworden. Allein in Deutschland tragen 90 Schulen ihren Namen. Zeitlebens setzte sie sich aktiv für Menschenrechte, insbesondere auch für die Rechte der Kinder und den Tierschutz ein. 1978 hielt sie zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels eine viel beachtete Rede („Niemals Gewalt!“) in der Frankfurter Paulskirche, in der sie zur gewaltfreien Erziehung von Kindern auffordert. Ihr 90. Geburtstag wurde in Schweden wie ein Nationalfeiertag begangen. 2002 starb die Autorin im 94. Lebensjahr.


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